Hund am Arbeitsplatz

Seinen Vierbeiner mit zur Arbeit nehmen, was gibt es Tolleres für einen Hundebesitzer! Ein US-Professor hat vor einigen Jahren eine Studie über «Hunde am Arbeitsplatz» gemacht, deren Resultat sehr positiv ausfiel. Denn der Hund im Büro sorgt für eine entspanntere Atmosphäre und beim Streicheln eines Hundes werden zugleich Stresshormone abgebaut.

In unserem Büro haben wir manchmal nur einen Hund und manchmal 4 Hunde. Damit es im Büro auch mit deinem Hund gut funktioniert, haben wir einige wertvolle Tipps für dich zusammengestellt.

 

Der Hund braucht seine Rückzugsort

Bei einem grossen Team oder mehreren Hunden ist es besonders wichtig, dass dein Hund ein Plätzchen hat, wo er sich ungestört ausruhen oder schlafen kann. Anfangs ist es empfehlenswert eine Decke bzw. ein Bettchen von zu Hause mitzunehmen, da dies dein Hund bereits kennt. Mit einem Spielzeug, welches dein Hund gerne mag, wird er sich sicher schnell wohlfühlen.

 

Niemand soll deinen Hund ohne Erlaubnis füttern

Wir empfehlen dein Team darüber zu informieren, dass niemand deinen Hund füttern soll. Die meisten Hunde merken sehr schnell, wo sie um 09.30 Uhr ein Stück Brötchen erhalten oder wer um 10.00 Uhr seinen Joghurt isst und wo man folglich noch etwas abzwacken könnte. Das birgt grundsätzlich die Gefahr, dass dein Hund die ganze Zeit etwas isst und dass er unabsichtlich etwas für Vierbeiner Giftiges zu futtern bekommt. Wenn jemand deinem Hund ab und an etwas geben soll, dann gib dieser Person einfach ein paar wenige Leckerli, welcher dein Hund auch verträgt.

 

Die Mittagpause gehört deinem Hund

Wenn dein Hund schon brav 4 Stunden am Vormittag im Büro sitzt, braucht er mittags die Möglichkeit sein Geschäft zu erledigen und sich richtig auszutoben. Die frische Luft tut auch uns Menschen über dem Mittag gut. Bei uns im Geschäft kommen manchmal sogar andere Team-Mitglieder ohne Hund auf den Spaziergang mit. Während die Hunde rennen, lüften wir unseren Kopf ein bisschen aus und haben oft tolle Gespräche.

 

Hunde-Sitter

An ausgewählte Schulungen oder bestimmte geschäftliche Anlässe kann man seinen Hund nicht mitnehmen. Für solche Events ist es immer gut jemanden zu haben, der in dieser Zeit auf deinen Hund schauen oder ihn bei kurzen Anlässen schnell nach Hause bringen kann. Wenn jemand bei uns kurzfristig aus dem Büro muss, gibt es meistens eine Person, die gerne den Hund im Auge behält. Auch Mitarbeiter, welche selbst keinen Hund mitbringen, schauen auch oft gern mal für 1 Stunde auf den Hund.

 

Hund frei herumlaufen oder angeleint

Ob dein Hund frei im Büro spaziert oder bei deinem Arbeitsplatz angeleint ist, ist sehr individuell und abhängig von diversen Punkten. Hier habe ich einige für dich aufgezählt:

  1. Könnte dein Hund sich irgendwo verletzten (Maschinen, etc.)?
  2. Könnte dein Hund sich unbemerkt aus dem Staub machen?
  3. Wie reagiert dein Hund auf fremde Menschen (Besuch am Schalter, Paketlieferant, etc.)?
  4. Hat jemand in deinem Team vielleicht Angst vor Hunden oder ist allergisch?
  5. Wie kommt dein Hund besser zur Ruhe?

Wir haben bei uns 2 Hunde, die frei herumlaufen oder besser gesagt einfach immer irgendwo liegen und schlafen. Zudem haben wir einen Hund, welcher an einer langen Leine gehalten wird, weil er sonst nicht zur Ruhe kommt. Insgesamt gibt es unserer Meinung nach kein Richtig oder Falsch, da jeder seinen Hund am besten kennt und somit auch weiss, wie es ihm am besten passt.

 

Wir hoffen, wir konnten dir mit diesen Tipps weiterhelfen, damit es auch mit deinem Hund super im Büro funktioniert.