Das prägende Kindheitserlebnis von Kim

Draussen war es bereits dunkel und es kehrte langsam Ruhe ein. Der einjährige Kim lag in seinem Babybett im Kinderzimmer, denn seine übliche Schlafenszeit war gekommen. Seine Eltern, Thomas und Angelika, sasen in ihrer gemütlichen Stube auf dem Sofa, um zur Entspannung ihre Lieblingssendung XY im Fernsehen anzuschauen. Normalerweise lag ihr x-jähriger farbiger Bobtail namens Krisia zu dieser Zeit immer dösend zu ihren Füssen. Doch heute was es nach der ersten Werbepause anders, da irgendetwas die Hündin beunruhigte. Ständig lief sie aufgeregt zwischen Stube und Kinderzimmer hin und her. Angelika und Thomas wechselten einen fragenden Blick, denn im Kinderzimmer war alles ruhig. Was war nur los mit Krisia? Sonst verhielt sie sich auch nicht so - diese Unruhe war gar nicht typisch für sie.

 

Als die Hündin anfing zunehmend energischer an Angelika's Hosenbein zu zupfen, beschlich Angelika ein ungutes Gefühl. Daher sagte sie seufzend zu Thomas: "Ich gehe einmal nach Kim schauen." Krisia, sichtlich erfreut, dass endlich gehandelt wurde, lief rasch ins Kinderzimmer. Kaum war Angelika im Zimmer angekommen, hörte Thomas auch schon ein aufgeregtes Rufen seiner Frau: "Thomas, komm schnell, komm schnell, unser kleiner Kim ist ganz blau im Gesicht!" Thomas sprang vom Sofa auf und eilte ins Kinderzimmer. Dort fand er Kim nur noch flach atmend im Arm seiner Frau und Krisia jaulend am Boden sitzend. Das Einzige, was seine Frau im Schreckmoment an Worten herausbrachte, war: "Thomas, Kinderarzt, schnell!" Ohne nachzudenken, stürzte Thomas zum Telefon und wählte aufregt die Nummer des Kinderarztes. Wieder im Kinderzimmer angekommen liess er sich auf den Boden sinken und umarmte mit Tränen in den Augen den treuen Familienhund Krisia und flüsterte ihr leise ins Ohr: "Danke, danke, was würden wir nur ohne Dich machen! Du verstehst unseren kleinen Kim auch ohne Worte!"

Auch die Jahre danach verbrachte der heranwachsende Kim stets mit treuen Vierbeinern unterschiedlicher Rassen. Dabei erlebte er mit ihnen viele glückliche Momente. Zudem war es ihm stets wichtig seinen Beitrag zu einer artgerechten Haltung der Familienhunde zu leisten. Mit viel Hingabe kümmerte er sich liebevoll um die langjährigen Familienhunde, um ihnen jeweils ein möglichst erfülltes und langandauerndes Hundeleben zu bieten. 

Kim mit Familienhund

 

Mittlerweile ist Kim zu einem jungen Mann herangewachsen und kann sich aufgrund der langen Familientradition ein Leben ohne Hund als treuen Gefährten nicht mehr vorstellen. Passend dazu lebt er seit 3 Jahren mit seinem Golden Red River namens Bailey in Wangen SZ am oberen Zürichsee. Kim hat Bailey damals als Welpe zu sich geholt und mit ihm regelmassig zur Wesensausbildung die Hundeschule besucht.